KEINE PARTEI löst die Probleme!
Welche Partei kann die Probleme in Deutschland lösen? Ob Film, Funk, Fernsehen oder Internet-Umfragen: Die Mehrheit antowrtet regelmäßig mit: "KEINE PARTEI". Siehe dazu die Umfragen auf statista, Tagesschau, BR und vielen anderen. Auch die Bundeszentrale für politische Bildung hat herausgefunden: "KEINE PARTEI passt zu 100% zu mir".

(Bild: ARD Tagesschau/infratest dimap)
Die Vision: 50% der Abgeordneten parteifrei!
Im Bundestag werden alle Direktkandidaten - also die Hälfte aller Abgeordneten - mit der Erststimme gewählt. Das ist schon immer so. Jede:r kann sich als Kandidat:in aufstellen lassen: 200 Unterstützungsunterschriften im Wahlkreis reichen. Hier mehr dazu.
Schön und neu wäre: Für die Erststimmen dürfen nur Parteilose im Losverfahren kandidieren!
(1.) So lässt sich die Dominanz der Parteien im Politbetrieb eindämmen. Merke: Nur 1,5% der Bevölkerung (1,3 Mio. von 84 Mio.) sind Mitglied einer Partei. Das heißt: Die große Mehrheit von 98,5% der Bevölkerung sind nicht in einer Partei!
(2.) Der Druck der Medien auf (neue) Parteien spielt keine so große Rolle mehr. Medien wollen ja meist ganz genau wissen, in welche Schublade sie eine neue Partei stecken müssen oder dürfen: schwarz, gelb, rot, rosa, grün, lila, gelb, braun, blau, brombeer- oder apricotfarben? Dieses Dilemma löst die Parteilosigkeit, denn ein Mensch sollte sich als Individuum in keine Schublade stecken lassen.
Parteilos heißt: Ähnlich wie Menschen sich bei Gericht als Laienrichter:innen, also Schöffin oder Schöffe bewerben können (2028 wieder), bewerben sich Kandidierende um einen Sitz im Parlament, werden auf grundsätzliche Eignung geprüft und per Zufall ausgelost. Nicht Populisten, Angeber und andere Alphatiere einerseits und brave "Parteisoldaten" andererseits haben die Chance auf einen Parlamentssitz, sondern ganz normale Menschen mit Interesse und Lust an parlamentarischer Arbeit und Volksvertretung.
(3.) Volksvertreter:innen sind laut Grundgesetz nur ihrem Gewissen verpflichtet und nicht an Weisungen gebunden. Parteien wirken nur an der Willensbildung mit. In der Praxis herrscht leider oft "Fraktionszwang". Die Parteien dominieren die Willensbildung und werden von über 5.000 Lobbyisten "bearbeitet", das sind mehr als 8 Lobbyist:innen pro Bundestagsabgeordnete/r.
Schön wäre auch, wenn der Wahlzettel die Parteien in ihrer alphabetischen Reihenfolge oder per Zufallsprinzip enthielte. Und nicht die obenanstellt, die sowieso schon bekannt sind. Wählen ist was für mündige Bürgerinnen und Bürger, nicht nur für Gewohnheitstiere.